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Der atrophierte Unterkiefer

  |   Veröffentlichungen

Die prothetische Versorgung mit angulierten Locatoren

 

Die Implantologie ist aus der modernen Zahnheilkunde nicht mehr wegzudenken und konkurriert bei zahnlosen Patienten zunehmend mit der konventionellen Total-versorgung. Gerade ältere Patienten möchten jedoch aufwendige präprothetische Maßnahmen für den Aufbau des Kieferkammes vermeiden und suchen nach anderen Wegen, um ihrer Prothese wieder Halt zu geben. Eine sinnvolle Lösung kann die Stabilisierung der Prothese mittels einer geringen Anzahl von Mini-Implantaten bieten; angulierte Locatoren helfen, das begrenzte Knochenangebot im atrophierten Kiefer optimal auszunutzen.

 

Wird die Totalprothese wirklich ein Auslaufmodell? Der gestiegene Prophylaxe-Zuspruch der Patienten und die umfassenden Zahnerhaltungsmaßnahmen der modernen Zahnmedizin können schnell diesen Anschein erwecken. Theoretisch sollte die Zahl zahnloser Patienten erheblich sinken. Und tatsächlich, betrachtet man aktuelle Zahlen zur Zahnlosigkeit in Deutschland, dann sieht man weniger Totalprothesenträger, insbesondere unter den jüngeren Menschen [4]. Bei älteren Patienten zwischen 65 und 74 Jahren sind jedoch noch immer mehr als 20 Prozent zahnlos. Auch wenn die nachwachsende Generation zunächst weniger von Zahnlosigkeit betroffen sein wird, ist basierend auf der demografischen Entwicklung und der immer höheren Lebenserwartung zukünftig mit einem zahlenmäßigen Zuwachs an zahnlosen Patienten zu rechnen. Im nachfolgend beschriebenen Fall klagte der Patient über die starke Mobilität seiner Totalprothese…

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