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Vier gewinnt

  |   Veröffentlichungen

 
Die Versorgung zahnloser Patienten gilt als einer der schwierigsten Disziplinen der prothetischen Zahnmedizin. Der Implantologie ist es zu verdanken, dass es eine Vielzahl an Versorgungskonzepten gibt – von einfachen Kugelkopf-Attachments, über Stegkonstruktionen bis hin zum festsitzenden Zahnersatz. Doch nicht alles was machbar erscheint, ist für den jeweiligen Patienten sinnvoll. Die Autoren beschreiben in diesem Beitrag die Herstellung einer implantatgestützten teleskopierenden Versorgung. Dem gewählten Therapieweg liegt der Gedanken der Nachhaltigkeit zu Grunde. Denn der Patient wird mit dem herausnehmbaren Zahnersatz auch dann noch zufrieden sein, wenn auf Grund des zunehmenden Alters seine manuellen, sensorischen und sensomotorischen Fähigkeiten nachlassen.
 
Kennen Sie die fantastischen Vier der „Totalprothetik“? Sie heißen funktionell, ästhetisch, nachhaltig, langlebig.
 
Fragt man Patienten, was sie sich von einem neuen Zahnersatz versprechen, werden in der Mehrzahl diese Forderungen genannt – zumindest sinngemäß. Patienten möchten, dass ihre Versorgung funktioniert, lange Zeit gut aussieht und idealerweise ein Leben lang erhalten werden kann. Vor allem in der Totalprothetik müssen hierfür zahlreiche patientenindividuelle Aspekte berücksichtigt werden.
 
Wir als Behandlungsteam sind gefordert, diesen gerecht zu werden. Eine nicht immer leichte Aufgabe, die neben fachlicher Kompetenz ein teamorientiertes Arbeiten sowie Gespür für den Patienten erfordert. So müssen zum Beispiel Überlegungen wie die manuellen und sensorischen Fähigkeiten des Patienten berücksichtigt werden; das gewählte prothetische Versorgungskonzept sollte älteren Menschen gerecht werden. Die Altersgrenze für einen vollständigen Zahnverlust verschiebt sich immer weiter nach oben; zudem werden wir immer älter. Dies wiederum geht einher mit einer steigenden Zahl an Allgemeinerkrankungen…»

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